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WIE HÖREN UND SEHEN ZUSAMMENHÄNGEN

Die Maske ist seit Monaten in und vor allem auf aller Munde. So sehr sie uns und andere schützen mag, so schwer macht sie es uns hier und da beim Einkaufen oder bei Terminen. Lässt uns die Maske schlechter hören? Wir haben eine Expertin besucht, die uns alle Fragen zum Thema Hören beantworten kann: Derya Atil, Meisterin der Augenoptik und Hörgeräteakustik und Geschäftsführerin von Hören+Sehen am Marienplatz in der Schongauer Altstadt.
Frau Atil, seit der Maskenpflicht in diesem Jahr ist mir aufgefallen, dass das Verständnis oftmals beeinträchtigt ist. Lässt uns die Maske schlechter hören bzw. verstehen?
Auf jeden Fall, klassische Mund-Nasen-Bedeckungen dämpfen nicht nur das Gesprochene, sie bedecken auch das optische Sprachbild, welches die Lippen formen. Jeder von uns „liest“ ganz unbewusst die Lippen seines Gegenübers.

IST ES WICHTIG, WANN EINE HÖRMINDERUNG FESTGESTELLT WIRD?

In der Tat! Je früher man seinen Standpunkt kennt, desto eher kann man entgegenwirken und die Ohren unterstützen. Ein schlechtes Gehör wird unbehandelt immer schlechter. Auch das Verständnis leidet immer mehr darunter und kann im schlimmsten Fall Demenz fördern, da das Gehirn mit der Zeit – vereinfacht gesagt – beginnt, „einzuschlafen“. Deshalb ist es wichtig zu fördern und zu fordern.
Ab wann würden Sie empfehlen, einen Hörtest zu machen?
Nun ja, bei den Ohren gibt es kein generell bestimmtes Alter, ab dem die Leistung abnimmt oder überprüft werden soll.

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